
Die Geschichte hinter Laura's Gluten Free Shop
„Wir möchten Menschen helfen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie wir selbst.“
– Noemi Indorato
Was war der Moment, in dem du wusstest: Ich eröffne meinen eigenen Laden?
Meine Tochter hat seit vier Jahren Zöliakie. Dadurch haben wir im Alltag selbst erlebt, wie schwierig es sein kann, glutenfreie Produkte zu finden. Mir ist aufgefallen, dass die Auswahl bei uns in der Umgebung sehr begrenzt ist. Da habe ich angefangen, darüber nachzudenken, wie ich das ändern könnte. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Menschen mit Zöliakie und alle, die sich glutenfrei ernähren müssen oder möchten, eine größere Auswahl finden.
Warum genau diese Stadt, genau dieses Viertel?
Wir wohnen selbst in Viernheim und kennen die Stadt und die Menschen hier. Deshalb war es für uns naheliegend, unseren Laden genau hier zu eröffnen. Wir wollten etwas in unserer eigenen Umgebung schaffen, das uns selbst lange gefehlt hat und auch anderen Menschen helfen kann.
Wie bist du auf den Namen deines Ladens gekommen?
Der Name unseres Ladens ist etwas ganz Besonderes für uns, denn er kommt von meiner Tochter Laura. Wir haben den Laden vor allem für sie und aus unserer persönlichen Erfahrung mit ihrer Zöliakie heraus eröffnet. Deshalb war für uns schnell klar, dass der Laden ihren Namen tragen soll. So steckt in unserem Geschäft nicht nur eine Geschäftsidee, sondern auch eine sehr persönliche Familiengeschichte.
Was gab es an deinem Konzept in deiner Stadt vorher so nicht?
Was uns gefehlt hat, war ein Geschäft mit einer großen Auswahl an glutenfreien Produkten an einem Ort. Genau das möchten wir mit unserem Laden anbieten. Unsere Kundinnen und Kunden sollen nicht lange suchen müssen, sondern verschiedene Produkte entdecken und aus einem vielfältigen Sortiment auswählen können.
Was war die größte Hürde auf dem Weg zur Eröffnung — und wie hast du sie überwunden?
Eine besondere Herausforderung war es, aus einer persönlichen Idee ein richtiges Geschäft zu machen. Man muss vieles planen, organisieren und sich mit Themen beschäftigen, die man vorher vielleicht noch gar nicht kannte. Aber weil uns die Idee so wichtig war und wir wussten, dass wir damit anderen Menschen helfen können, haben wir Schritt für Schritt weitergemacht.
Beschreib deinen Laden in drei Worten — und warum genau diese?
Vielfältig, herzlich und persönlich.
Vielfältig, weil wir unseren Kundinnen und Kunden eine möglichst große Auswahl an glutenfreien Produkten bieten möchten. Herzlich, weil sich jeder bei uns willkommen fühlen soll. Und persönlich, weil unser Laden aus einer eigenen Familiengeschichte entstanden ist und uns das Thema sehr am Herzen liegt.
Was sollen deine Kundinnen und Kunden fühlen, wenn sie zum ersten Mal reinkommen?
Ich möchte, dass sie sich bei uns wohlfühlen und direkt sehen, dass es viel mehr glutenfreie Produkte gibt, als sie vielleicht erwartet haben. Sie sollen in Ruhe stöbern, Neues entdecken und merken, dass sie bei uns eine große Auswahl haben. Vor allem sollen sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Was kannst du, was die großen Ketten und der Online-Handel nicht können?
Unsere Stärke ist die persönliche Nähe und die Auswahl, die wir gezielt für Menschen mit dem Bedarf an glutenfreien Produkten zusammenstellen möchten. Bei uns können die Kundinnen und Kunden direkt vor Ort stöbern, verschiedene Produkte entdecken und sich selbst ein Bild von unserem Sortiment machen. Wir möchten ihnen zeigen, dass glutenfreie Ernährung nicht bedeuten muss, auf Vielfalt zu verzichten
Gab es einen Moment, in dem du fast aufgegeben hättest?
Wie bei jeder Gründung gibt es bestimmt Momente, in denen man vor Herausforderungen steht und sich fragt, ob alles so funktionieren wird, wie man es sich vorgestellt hat. Was mich motiviert, ist der Gedanke daran, warum wir diesen Laden eröffnet haben: Wir möchten Menschen helfen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie wir selbst.
Was war dein schönster Moment seit der Entscheidung zu gründen?
Einer der schönsten Momente ist für mich, wenn Kundinnen in unseren Laden kommen und sich darüber freuen, welche Produkte wir anbieten. Wenn sie überrascht und glücklich sind, weil sie bei uns Dinge finden, die sie sonst nur schwer bekommen, zeigt mir das, dass sich unsere Idee lohnt. Genau für solche Momente haben wir den Laden eröffnet.
Wie sieht ein richtig guter Tag in deinem Laden aus?
Ein richtig guter Tag ist für mich, wenn viele Menschen vorbeikommen, sich bei uns wohlfühlen und etwas Passendes für sich entdecken. Besonders schön ist es, wenn Kundinnen und Kunden glücklich den Laden verlassen und uns das Gefühl geben, dass wir ihnen den Alltag ein wenig erleichtern konnten.
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