
Die Geschichte hinter Maxyfit
„Genau dafür steht Maxyfit: Muskeltraining soll gesund, einfach und für jeden machbar sein.“
– Sabine Hürdler
Wer bist du — und was hast du gemacht, bevor du dich selbstständig gemacht hast?
Ich verfüge über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Fitness- und Gesundheitsbranche. Als ausgebildete Sport- und Fitnesskauffrau sowie Trainerin habe ich viele Jahre direkt mit Mitgliedern gearbeitet. Darüber hinaus war ich fast zehn Jahre als Studioleitung in einem Fitness- und Gesundheitszentrum mit Rehasport tätig.
Was war der Moment, in dem du wusstest: Ich eröffne meinen eigenen Laden?
Der entscheidende Anstoß kam eigentlich ganz spontan. Ich saß mit meinem Partner auf der Couch und erzählte ihm – wie schon so oft – davon, dass ich mich gerne selbstständig machen und mein eigenes Fitnessstudio eröffnen möchte.
Irgendwann sagte er zu mir: „Nörgel mir nicht die Ohren voll – dann mach es doch einfach!“
Und genau dieser Satz war der Startschuss. Aus einer Idee, über die ich lange gesprochen hatte, wurde plötzlich ein konkreter Plan. Ich beschloss, meinen Wunsch nicht länger aufzuschieben, sondern ihn tatsächlich in die Tat umzusetzen.
Warum genau diese Stadt, genau dieses Viertel?
Der Standort war tatsächlich eher ein Zufall. Für mich war aber von Anfang an wichtig, dass mein eigenes Studio nicht zu weit von meinem Wohnort entfernt ist.
Als sich die Möglichkeit hier ergeben hat, hat vieles einfach gepasst: Das Viertel ist gut erreichbar und gleichzeitig gibt es in der näheren Umgebung vergleichsweise wenige Fitness- und Gesundheitsangebote. Deshalb fand ich den Standort für mein Konzept ideal.
Wie bist du auf den Namen deines Ladens gekommen?
Mir war von Anfang an wichtig, gesundes, effektives und vor allem einfaches Muskeltraining anzubieten – besonders für Anfänger, Senioren und Berufstätige. Training sollte unkompliziert sein und sich gut in den Alltag integrieren lassen.
Ursprünglich hatte ich deshalb einen anderen Namen im Kopf. Dieser war jedoch bereits vergeben. Da mein Logo zu diesem Zeitpunkt schon gestaltet und auf ein „y“ ausgelegt war, musste eine neue Idee her.
Mit Unterstützung von KI entstand schließlich der Name Maxyfit. Er ist kurz, leicht verständlich, passt zu meinem Logo und zu dem, wofür mein Studio steht.
Was gab es an deinem Konzept in deiner Stadt vorher so nicht?
Bei uns soll niemand beim Training auf sich allein gestellt sein. Deshalb gibt es von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr betreute Studiozeiten. In dieser Zeit ist tatsächlich ein Trainer auf der Trainingsfläche präsent – ansprechbar, aufmerksam und direkt beim Training dabei.
Wir unterstützen bei der richtigen Ausführung, beantworten Fragen, passen das Training bei Bedarf an und motivieren.
Gerade Anfänger oder Menschen, die bisher wenig Erfahrung mit Krafttraining haben, brauchen diese Unterstützung. Denn nur einen Trainingsplan zu haben, reicht häufig nicht aus. Entscheidend ist, richtig und regelmäßig zu trainieren, um die persönlichen Ziele auch wirklich zu erreichen.
Was war die größte Hürde auf dem Weg zur Eröffnung — und wie hast du sie überwunden?
Eine der größten Herausforderungen war zunächst, geeignete Räumlichkeiten zu finden. Dazu kam die ganze Bürokratie, die mit einer Selbstständigkeit und der Gründung eines eigenen Fitnessstudios einhergeht.
Ich habe mich einfach Schritt für Schritt vorwärtsgekämpft. Sobald ein neues Problem oder eine neue Frage aufkam, habe ich mich informiert, nach einer Lösung gesucht und das nächste Thema angegangen. Man kann am Anfang unmöglich alles wissen – wichtig war für mich, mich davon nicht abschrecken zu lassen und einfach immer weiterzumachen.
Wer hat dich auf deinem Weg am meisten unterstützt?
Eine große Unterstützung waren mein Mann und meine Familie. Aber auch die Kontakte, die ich mir über viele Jahre in der Fitness- und Gesundheitsbranche aufgebaut habe, waren sehr hilfreich. Bei Fragen konnte ich auf Erfahrungen und Wissen aus meinem Netzwerk zurückgreifen. Gerade in der Gründungsphase war es wichtig für mich, Menschen an meiner Seite zu haben, die mich unterstützt, beraten und auch einfach mal mit angepackt haben.
Was hat dich beim Aufbau deines Ladens am meisten überrascht?
Ein besonderer Moment war für mich, als ich endlich die passenden Räumlichkeiten gefunden hatte. Ab diesem Zeitpunkt wurde aus der Idee plötzlich etwas Greifbares und ich merkte: Es ist wirklich möglich, meinen Traum vom eigenen Studio umzusetzen.
Besonders schön ist für mich heute die Rückmeldung meiner Mitglieder. Viele sind sehr herzlich und dankbar und freuen sich über unsere Angebote, die persönliche Betreuung und darüber, dass es hier am Standort eine neue Trainingsmöglichkeit gibt. Diese Wertschätzung zeigt mir immer wieder, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat.
Beschreib deinen Laden in drei Worten — und warum genau diese?
Gesund – persönlich – familiär.
Warum genau diese drei Worte? Weil Maxyfit für gesundes und effektives Krafttraining für Jung und Alt steht – besonders für Anfänger und Wiedereinsteiger. Persönliche Unterstützung beim Training ist uns genauso wichtig wie eine familiäre Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt und gerne zum Training kommt.
Was sollen deine Kundinnen und Kunden fühlen, wenn sie zum ersten Mal reinkommen?
Unsere Mitglieder sollen sich bei uns vom ersten Moment an wohl und willkommen fühlen. Sie sollen das Gefühl haben: Hier bin ich richtig und hier werde ich gut betreut.
Uns ist wichtig, dass jeder weiß, dass er mit seinen Fragen und Zielen nicht allein ist. Wir sind Ansprechpartner, unterstützen beim Training und bringen die nötige Erfahrung und Fachkompetenz mit. Unsere Mitglieder sollen darauf vertrauen können, dass sie bei uns in guten Händen sind.
Welches Produkt oder welche Leistung liegt dir besonders am Herzen — und warum?
Gesundes Muskeltraining liegt mir besonders am Herzen, weil es für Menschen in jedem Alter unglaublich wichtig ist und trotzdem häufig unterschätzt oder vernachlässigt wird.
Ich sage gerne: Junge Menschen können Krafttraining machen, im mittleren Alter sollte man Krafttraining machen und im höheren Alter wird es immer wichtiger.
Denn gerade mit zunehmendem Alter geht es nicht darum, möglichst viele Muskeln zu haben, sondern darum, Kraft, Beweglichkeit und Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange zu erhalten. Genau dafür möchten wir bei Maxyfit die richtigen Voraussetzungen schaffen.
Was kannst du, was die großen Ketten und der Online-Handel nicht können?
Persönlich, individuell und mit Wohlfühlfaktor.
Bei uns soll sich jeder gut aufgehoben fühlen und gerne zum Training kommen. Wir legen Wert auf persönliche Betreuung, gehen individuell auf unsere Mitglieder ein und schaffen eine angenehme, familiäre Atmosphäre. Dazu gehört für mich auch, dass man in Ruhe trainieren kann, ohne ständig lange auf ein freies Gerät warten zu müssen.
Denn wer sich wohlfühlt, gut betreut wird und Spaß am Training hat, kommt auch gerne wieder und bleibt langfristig dabei.
Gab es einen Moment, in dem du fast aufgegeben hättest?
Nein, eigentlich nicht. Natürlich gab es immer wieder Herausforderungen und Momente, in denen etwas nicht so funktioniert hat wie geplant. Aber ans Aufgeben habe ich nie wirklich gedacht. Für mich war immer klar: Wenn ein Problem auftaucht, suche ich nach einer Lösung und dann geht es weiter.
Was war dein schönster Moment seit der Entscheidung zu gründen?
Eigentlich jeden Tag, wenn ich nach Hause gehe und merke, dass ich Menschen helfen konnte, endlich regelmäßig und vor allem richtig zu trainieren. Zu sehen, wie sie Fortschritte machen, sicherer werden und gerne zum Training kommen, ist für mich etwas ganz Besonderes. Dieses Gefühl ist einfach großartig und zeigt mir, warum ich diesen Schritt gegangen bin.
Wie sieht ein richtig guter Tag in deinem Laden aus?
Am meisten freue ich mich, wenn sich neue Menschen dazu entscheiden, etwas für ihre Muskeln und ihre Gesundheit zu tun. Ich begleite meine Mitglieder gerne beim Training, unterstütze sie und freue mich mit ihnen über ihre Fortschritte und Erfolge.
Aber ich mag auch die organisatorische Seite meiner Arbeit. Mein eigenes Studio weiterzuentwickeln, Ideen umzusetzen und zu sehen, dass am Ende alles so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe, macht mir ebenfalls sehr viel Spaß.
Was bedeutet dir deine Stadt oder deine Nachbarschaft?
Meine neue Nachbarschaft muss ich tatsächlich noch ein bisschen besser kennenlernen, da ich vorher eher in einem anderen Stadtteil unterwegs war. Aber bisher habe ich hier schon viele sehr herzliche und liebenswerte Menschen kennengelernt. Ich freue mich darauf, noch stärker im Viertel anzukommen und mit Maxyfit ein Teil der Nachbarschaft zu werden.
Welchen Rat gibst du jemandem, der auch von einem eigenen Laden träumt?
Man sollte eine klare Vorstellung davon haben, was man wirklich möchte und vor allem, warum man es macht. Für mich ist wichtig, sich zu fragen: Was möchte ich mit meiner Idee bewirken? Welchen Mehrwert möchte ich für andere Menschen schaffen?
Wenn man davon wirklich überzeugt ist und hinter seiner Idee steht, hilft das auch dabei, schwierige Phasen zu meistern und immer weiterzumachen.
Wo siehst du deinen Laden in fünf Jahren?
In fünf Jahren wünsche ich mir, dass Maxyfit in Johannisthal fest etabliert und bekannt ist – als ein Studio, das für Qualität, persönliche Betreuung und eine echte Wohlfühlatmosphäre steht.
Ich möchte, dass die Menschen gerne zu uns kommen, sich gut aufgehoben fühlen und wissen: Hier kann ich etwas für meine Gesundheit und meine Muskeln tun und bekomme dabei die Unterstützung, die ich brauche.
Was möchtest du den Menschen sagen, die zu deiner Eröffnung kommen?
Bei meiner Eröffnung war es mir wichtig, meinen Mitgliedern und Interessenten persönlich zu erzählen, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich heute hier mit meinem eigenen Studio stehe und wofür Maxyfit steht.
Ich habe dabei auch über etwas gesprochen, das mir besonders am Herzen liegt: Ich wünsche mir, dass möglichst jeder Mensch Muskeltraining als festen Bestandteil seines Lebens für sich entdeckt – unabhängig vom Alter oder davon, ob er vorher schon einmal trainiert hat. Denn für mich geht es beim Muskeltraining nicht nur um Fitness oder Aussehen, sondern vor allem um Gesundheit, Kraft und darum, möglichst lange aktiv und selbstständig zu bleiben.
Was fragt dich kaum jemand — was du aber gern erzählen würdest?
Warum Muskeltraining eigentlich jeder machen sollte! Darüber könnte ich wahrscheinlich stundenlang sprechen.
Muskeln sind nicht nur fürs Aussehen da. Wir brauchen sie jeden Tag – beim Aufstehen, Treppensteigen, Tragen, Arbeiten und für unsere gesamte Beweglichkeit. Gerade wenn wir älter werden, wird es immer wichtiger, unsere Muskulatur gezielt zu erhalten und zu stärken.
Deshalb wünsche ich mir, dass Muskeltraining irgendwann genauso selbstverständlich wird wie Zähneputzen. Nicht, weil jeder besonders sportlich oder muskulös aussehen muss, sondern weil eine kräftige Muskulatur eine wichtige Grundlage dafür ist, möglichst lange fit, belastbar und selbstständig durchs Leben zu gehen.
Und genau dafür steht Maxyfit: Muskeltraining soll gesund, einfach und für jeden machbar sein.
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