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Die Geschichte hinter Maxm Kitchen

Fadi·Restaurant·Hannover·Seit 15. August 2026 eröffnet
18. September 2026·4 Min. Lesezeit

Für mich soll ein Gast bei MAXM Kitchen nicht einfach nur eine Nummer oder eine Bestellung sein

Fadi

Wer bist du — und was hast du gemacht, bevor du dich selbstständig gemacht hast?

Ich heiße Fadi und bin gelernter Koch. Seit rund 10 Jahren arbeite ich in der Gastronomie und habe zusätzlich Erfahrung im Bäckerhandwerk gesammelt. Irgendwann wollte ich meine ganze Erfahrung und meine eigenen Ideen zusammenbringen. Daraus ist MAXM Kitchen entstanden.

Was war der Moment, in dem du wusstest: Ich eröffne meinen eigenen Laden?

Nach vielen Jahren als Koch wusste ich irgendwann: Jetzt möchte ich nicht mehr nur für andere arbeiten, sondern meine eigenen Ideen umsetzen. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem ich selbst entscheiden kann, wie das Essen zubereitet wird und welche Qualität auf den Teller kommt.

Warum genau diese Stadt, genau dieses Viertel?

Linden war für mich eine bewusste Entscheidung. Ich bin schon sehr lange hier und fühle mich mit dem Stadtteil und den Menschen verbunden. Linden ist lebendig, vielfältig und hat seinen eigenen Charakter. Genau hier wollte ich etwas Eigenes aufbauen und langfristig ein Teil des Viertels sein.

Wie bist du auf den Namen deines Ladens gekommen?

Hinter dem Namen MAXM steckt für mich eine sehr persönliche Geschichte. Der Name ist mit meiner Familie verbunden und erinnert mich besonders an meine kleine Schwester Madleen. Deshalb ist MAXM für mich nicht einfach nur ein Name für ein Restaurant. Er trägt eine Erinnerung und eine persönliche Bedeutung in sich.

Was gab es an deinem Konzept in deiner Stadt vorher so nicht?

Bei MAXM Kitchen möchte ich verschiedene Handwerke miteinander verbinden. Wir machen unser Brot selbst und backen es jeden Tag frisch. Unsere Pizzateige stellen wir ebenfalls selbst her und geben ihnen 42 Stunden Ruhezeit. Die Pizza wird bei uns nach neapolitanischer Art und von Hand zubereitet. Dazu möchten wir auch Menschen, die kein Fleisch essen, eine gute Auswahl bieten. Zum Beispiel haben wir Seitan als Fleischalternative. Mein Konzept verbindet meine Erfahrung als Koch mit dem Bäckerhandwerk: möglichst viel selbst herstellen, frisch arbeiten und den Gästen zeigen, dass hinter ihrem Essen echte Handarbeit steckt.

Was war die größte Hürde auf dem Weg zur Eröffnung — und wie hast du sie überwunden?

Die größte Herausforderung war, aus einer Idee tatsächlich einen fertigen Laden zu machen. Es steckt unglaublich viel Arbeit dahinter – Planung, Umbau, Ausstattung, Organisation und natürlich auch eine große finanzielle Investition. Aber ich hatte mein Ziel vor Augen und wollte meinen Traum nicht aufgeben. Schritt für Schritt habe ich weitergemacht. Als ich schließlich die Türen von MAXM Kitchen öffnen konnte, wusste ich, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat.

Wer hat dich auf deinem Weg am meisten unterstützt?

Meine Familie hat mich auf meinem Weg am meisten unterstützt. Meine Familie hat immer hinter mir gestanden und mir Kraft gegeben, weiterzumachen. Ohne diesen Rückhalt wäre vieles deutlich schwieriger gewesen.

Was hat dich beim Aufbau deines Ladens am meisten überrascht?

Mich hat überrascht, wie viel Arbeit wirklich hinter einer Neueröffnung steckt. Es geht nicht nur darum, gut kochen zu können. Gleichzeitig war es ein besonderes Gefühl zu sehen, wie aus einer Idee Schritt für Schritt mein eigener Laden entstanden ist.

Beschreib deinen Laden in drei Worten — und warum genau diese?

Frisch. Handgemacht. Persönlich.
Frisch, weil wir großen Wert auf frische Zubereitung legen. Handgemacht, weil wir vieles selbst herstellen – vom täglich frisch gebackenen Brot bis zu unserem Pizzateig mit 42 Stunden Ruhezeit. Persönlich, weil hinter MAXM Kitchen meine eigene Geschichte, meine Familie und mein großer Traum stehen.

Was sollen deine Kundinnen und Kunden fühlen, wenn sie zum ersten Mal reinkommen?

Ich möchte, dass sich unsere Gäste von Anfang an willkommen und wohlfühlen. Am schönsten ist es für mich, wenn jemand zum ersten Mal kommt, zufrieden geht und später als Stammgast wiederkommt.

Welches Produkt oder welche Leistung liegt dir besonders am Herzen — und warum?

Besonders am Herzen liegt mir eigentlich das Zusammenspiel unserer selbstgemachten Produkte. Darin kann ich meine Erfahrung als Koch und aus dem Bäckerhandwerk miteinander verbinden. Auch unsere Seitan-Fleischalternative ist mir wichtig, damit vegetarische und vegane Gäste bei uns eine besondere Alternative bekommen.

Was kannst du, was die großen Ketten und der Online-Handel nicht können?

Bei uns steht nicht die Massenproduktion im Mittelpunkt, sondern das Handwerk und der persönliche Kontakt. Ich stehe selbst im Laden und kann direkt auf die Wünsche meiner Gäste eingehen. Für mich soll ein Gast bei MAXM Kitchen nicht einfach nur eine Nummer oder eine Bestellung sein. Ich möchte, dass die Menschen gerne zu uns kommen und wissen, wer hinter ihrem Essen steht.

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